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Eier, pasteurisierte

Pasteurisierte Eier sind Eier oder Eiprodukte, die durch ein kurzzeitiges Erhitzen bei definierten Temperaturen von schädlichen Mikroorganismen – insbesondere Salmonellen – befreit wurden. Die Pasteurisation erfolgt in der Regel bei Temperaturen zwischen 60°C und 65°C über eine Dauer von mindestens 2 bis 5 Minuten – ohne dass das Ei gerinnt. Dadurch bleiben Geschmack, Farbe und Funktionalität erhalten.

Bedeutung in der Praxis:

In Küchen, Kitas, Altenheimen und Gastronomiebetrieben sollten Speisen mit rohem Ei – etwa Tiramisu, Mayonnaise, Mousse au Chocolat oder Cremes – nur mit pasteurisierten Eiern hergestellt werden.

Pasteurisierte Eiprodukte sind in verschiedenen Formen erhältlich:

  • Vollei, flüssig oder gefroren
  • Eigelb bzw. Eiklar separat
  • Getrocknetes Vollei-Pulver

Verpackte, pasteurisierte Eiprodukte müssen kühl gelagert werden und sind mit einem Verbrauchsdatum versehen, das unbedingt beachtet werden muss.

Tipp: Kontrollieren Sie beim Wareneingang von pasteurisierten Eiern unbedingt die Unversehrtheit der Verpackung, das Verbrauchsdatum und die Lagerbedingungen. Verwenden Sie zur Unterstützung gern eine passende Checkliste zur Wareneingangsdokumentation (PDF)*.

 

Verwandte Begriffe

Eier, frische

Salmonellen

Kreuzkontamination