Mikroorganismen sind mikroskopisch kleine Lebewesen, die mit dem bloßen Auge nicht sichtbar sind. Dazu zählen u. a.:
- Bakterien
- Viren
- Pilze (z. B. Hefen, Schimmelpilze)
- Protozoen (Einzeller)
Sie kommen überall in der Umwelt vor: in der Luft, im Wasser, im Boden, auf Oberflächen – und auf Menschen und Tieren.
Die zwei Seiten der Mikroorganismen
- Nützliche Mikroorganismen:
- werden z. B. zur Herstellung von Käse, Joghurt, Sauerkraut oder Bier eingesetzt
- tragen zur Verdauung bei
- werden in der Medizin genutzt (z. B. zur Produktion von Antibiotika)
- Schädliche Mikroorganismen (pathogene):
- können Krankheiten oder Lebensmittelinfektionen auslösen
- führen bei ungünstigen Bedingungen zur Vermehrung und zum Verderb von Lebensmitteln
- sind häufig verantwortlich für Kreuzkontaminationen in Küchen und Betrieben
Voraussetzungen für Vermehrung
Viele Mikroorganismen benötigen:
- Feuchtigkeit
- Nährstoffe (z. B. aus Lebensmitteln)
- Wärme (zwischen 10 und 60 °C vermehren sie sich besonders schnell)
- Zeit → Bei optimalen Bedingungen kann sich die Anzahl alle 20 Minuten verdoppeln!
Tipp: Unterbrechen Sie die Lebensbedingungen von Mikroorganismen durch Kühlung, Reinigung, Desinfektion und kurze Standzeiten. So halten Sie Keimzahlen niedrig und die Lebensmittelsicherheit hoch.