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Nissen

Nissen sind die Eier oder leeren Eihüllen von Kopfläusen. Sie werden fest mit einem klebrigen Sekret der weiblichen Laus an den Haarschäften – meist nahe der Kopfhaut – angeklebt und sind dort schwer zu entfernen.

Aussehen & Erkennung

  • Oval, milchig-weiß bis bräunlich, ca. 0,8 mm groß
  • Sehen aus wie Mini-Reiskörner, meist hinter den Ohren oder im Nacken
  • Kleben fest am Haar, lassen sich nicht einfach „abstreifen“ wie Schuppen
  • Werden mit zunehmendem Haarwachstum weiter vom Haaransatz weg sichtbar – das kann Hinweis auf älteren Befall sein

Bedeutung im Hygienealltag

  • Auch wenn keine lebenden Läuse mehr sichtbar sind, können Nissen infektiös sein
  • Besonders wichtig ist die mechanische Entfernung der Nissen nach der chemischen Behandlung, da nicht alle Mittel 100% der Eier abtöten
  • Bleiben Nissen im Haar, können neue Läuse schlüpfen – und der Kreislauf beginnt erneut

Entfernung

  • Mit einem speziellen Nissenkamm (dichte Metallzinken)
  • Idealerweise auf nassem Haar mit Pflegespülung
  • Strähne für Strähne auskämmen – täglich über mindestens eine Woche
  • Kamm nach jeder Anwendung gründlich reinigen und desinfizieren

Tipp: Entfernen Sie Nissen konsequent auch nach erfolgreicher Behandlung, um Wiederbefall zu vermeiden. Dokumentieren Sie bei Kindern ggf. auch die Wiederzulassung zur Gemeinschaftseinrichtung.

Verwandte Begriffe

Kopfläuse

Gemeinschaftseinrichtungen

Belehrung nach §34 IfSG

Hygieneschulung

Meldepflichtige Krankheiten

Hand-Fuß-Mund-Krankheit (HFMK)