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Temperaturkontrolle

Die Temperaturkontrolle ist ein zentrales Element der Lebensmittelhygiene und gehört zu den grundlegenden Maßnahmen im Rahmen der Eigenkontrolle nach HACCP. Ziel ist es, die Einhaltung gesetzlich vorgeschriebener Kühl- und Lagertemperaturen bei leichtverderblichen Lebensmitteln jederzeit zu gewährleisten.

Ein Versäumnis bei der Temperaturüberwachung kann zum vermehrten Wachstum krankmachender Keime wie z.B. Salmonellen, Listerien oder Campylobacter führen – und stellt somit ein erhebliches Risiko für die Lebensmittelsicherheit dar.

 

Temperaturkontrolle betrifft unter anderem:

  • Wareneingang (z.B. Frischfleisch, Fisch, Milchprodukte, TK-Ware)
  • Kühllager und Tiefkühltruhen
  • Kalte und warme Ausgabestrecken
  • Zubereitung und Warmhaltezeiten (Heißhaltung ≥+60°C)
  • Kerntemperatur beim Garen oder Abkühlen

Die Kontrolle erfolgt meist mit:

  • Infrarot-Thermometer (kontaktlos)
  • Einstechthermometer (für Kerntemperaturen)
  • Temperaturschreiber oder Datenlogger bei Lieferfahrzeugen oder Kühlanlagen

 

Dokumentation und Nachweise:

Alle Messungen müssen nachvollziehbar und regelmäßig schriftlich dokumentiert werden – entweder handschriftlich oder digital. Die Aufzeichnungen müssen im Betrieb jederzeit kontrollierbar und auf Anfrage vorlegbar sein (z.B. bei einer Lebensmittelkontrolle durch Behörden).

 

Tipp: Nutzen Sie zur strukturierten Erfassung Ihrer Temperaturdaten gern die praxiserprobte Vorlage zur Dokumentation Temperaturkontrolle (PDF)*.

Verwandte Begriffe

Kühlkette

Kerntemperatur

Wareneingangskontrolle

Tiefkühlkost (TKK)

Verbrauchsdatum

Rückverfolgbarkeit